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Film von ZDF und Karle-Bedachungen über die Traditionelle Herstellung von Holzschindeln

 

Karle-Bedachungen-Die Schindelmacher:

 

Die alten Schwarzwaldhäuser wurden bereits vor 400 Jahren mit Holzschindeln gedeckt. Für die großen Dächer werden rund 35.000 Schindeln benötigt, die der Dachdecker, der zumeist auch Schindelmacher war, in den langen Wintermonaten in mühsamer Handarbeit anfertigte.

Wegen ihrer sehr guten Beständigkeit gegenüber Sturm, Schnee, Hagel, Regen und Sonne im rauen Klima des Schwarzwaldes werden auch heute noch gern Dächer und Fassaden in der Traditionellen Schindeltechnik eingedeckt. 

Aber nur wenige beherrschen heute noch das mühsame Handwerk der Holzschindelherstellung. Der Schwarzwälder Dachdecker Ernst Karle hat vor vielen Jahren begonnen, dieses Traditionshandwerk wiederzubeleben. Den Rohstoff für die Schindeln findet er- wie seine Vorfahren auch- in den heimischen Fichtenwäldern. 

 

Der Prozess der Schindelherstellung beginnt zunächst bei der Auswahl eines geeigneten Baumes, der vielen Kriterien bestehen muss. Dann werden die gefällten Bäume in sog. "Rollen" aufgesägt, in der Werkstatt entrindet und mit einer Speziellen Spaltaxt aufgespalten.

Auf dem "Schneidesel" wird die noch rauhe Schindel mit dem Ziehmesser glatt und in der Stärke konisch abgezogen. 

Der Schnauz (die Fase), der ebenfalls mit dem Ziehmesser an den sichtbaren Kanten angebracht wird, gibt der Holzschindel dann den letzten Schliff.

 

 Schindelfassade in Muggenbrunn

 

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